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Das Buch

"Im Dschungel der Städte, in den Bergen Kurdistans" - Leben und Kampf von Andrea Wolf
Briefe, Texte, Tagebuchnotizen, Reden, Erinnerungen, Lieder, Collagen und Fotos - von, für und über Andrea Wolf
164 Seitem, Paperback, Quadformat 19x23cm, Euro 7,50
Bestellungen an: versand (at) libertad.de
siehe auch:
Im Dschungel der Städte, in den Bergen Kurdistans
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IUK - Internationale Untersuchungskomission
Spenden:
Die Internationale Unabhängige Untersuchungskommission bittet um Spenden:
Ich/wir spenden _______ Euro auf das Konto: Angelika Lex, Rechtsanwalts-Ander-Konto,
Genossenschaftsbank, Bankleitzahl: 701 694 64,
Konto-Nummer: 32 72 71
Die Verwendung der Spendengelder wird regelmäßig im Rundbrief veröffentlicht und verantwortet.
DIE INTERNATIONALE UNTERSUCHUNGSKOMMISSION STELLT SICH VOR
Am 28. Oktober 1998 meldete der kurdische Sender Med.TV, daß Andrea Wolf und acht weitere PKK-Kämpferinnen im Verlauf eines Gefechts mit türkischen Armee-Einheiten gefangen genommen, verhört und anschließend hingerichtet worden seien. Ähnlich lautende Berichte wurden ab dem 7. November 1998 von verschiedenen Nachrichtenagenturen und deutschen Zeitungen bzw. Magazinen verbreitet.
Daraus ergab sich für den Initiativkreis der FreundInnen und GenossInnen von Andrea Wolf eine Reihe von politischen wie rechtlichen Fragen, die auf keinen Fall einfach unter den Meldungen über Kriegstote in Vergessenheit geraten sollten. Deshalb wurde beschlossen, eine internationale unabhängige Untersuchungskommission ins Leben zu rufen, die sich um die Aufklärung der Todesumstände bemüht.
Der Auftrag an die Kommission wurde folgendermaßen skizziert:
1. Zweifelsohne hat Andrea Wolf die Entscheidung für die aktive Teilnahme an dem bewaffneten Kampf der PKK freiwillig und in dem Wissen um die Gefahren getroffen. Aber auch für Guerilla-Kämpferinnen müssen internationale Rechtsstandards gelten.
2. Die in den Fernseh- und Zeitungsberichten erwähnten Zeugenaussagen sprechen von einer extralegalen Hinrichtung nach ihrer Gefangennahme. Dies ist unter Umständen ein Verstoß gegen die Genfer Konvention bzw. gegen das Völkerrecht und anscheinend eine weitverbreitete Praxis des türkischen Militärs im Umgang mit der kurdischen Guerilla.
3. Sollten sich diese Berichte bestätigen, müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Möglicherweise handelt es sich um keinen Einzelfall. Dann stellt sich die Frage nach der generellen Behandlung von Gefangenen in diesem Krieg. Die Türkei müßte gegebenenfalls damit konfrontiert werden.
4. Darüber hinaus muß man fragen, inwiefern andere Regierungen - nicht zuletzt die deutsche - ihre Augen zugedrückt haben im Umgang mit der türkischen Regierung als Nato-Partner, potentielles EU-Mitglied und geschätzter Adressat für Waffenlieferungen.
5. Damit politische Aktivitäten entfaltet werden können, ist es zuallererst notwendig, die genauen Todesumstände von Andrea Wolf und ihrer Mitkämpferinnen aufzuklären. Zudem müssen Informationen über vergleichbare Fälle gesammelt werden, um die Behauptung zu stützen, in der Türkei werden systematisch gefangene PKK-Guerilla hingerichtet.
Diese Überlegungen und Forderungen des Initiativkreises bilden die Grundlagen für unsere Tätigkeit im Rahmen der Internationalen Unabhängigen Untersuchungskommission. Dazu möchten wir feststellen, daß wir die militärischen Auseinandersetzungen zwischen der türkischen Armee und der PKK als Krieg betrachten - entgegen der bislang von türkischer Seite eingenommenen Haltung.
Darüber hinaus sehen wir unsere Aufgabe nicht darin, eine politisches Urteil über diesen Krieg zu fällen. Vielmehr gilt unser Augenmerk den Fragen von Kriegs- und Menschenrechtsverletzungen und sich evtl. daraus ergebenden rechtlichen Konsequenzen. Dazu benötigen wir freilich jede erdenkliche politische Unterstützung. Denn ohne die entsprechende Öffentlichkeit wird es wohl kaum möglich sein, die tatsächlichen Geschehnisse aufzudecken.
Wir haben den Auftrag angenommen, weil wir der Meinung sind, daß es im Krieg zwischen der türkischen Armee und der PKK zu schweren Menschenrechtsverletzungen kommt, denen unseres Erachtens viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Um unsere Tätigkeit zu erleichtern, haben wir mit verschiedenen Menschenrechtsorganisationen, den Vereinten Nationen und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz Kontakt aufgenommen.
Da wir für unsere Arbeit dringend auf alle verfügbaren Hintergrund-informationen angewiesen sind, bitten wir auch die Leserinnen und Leser dieses Rundbriefes, uns Ihr Wissen zur Verfügung zu stellen.
AKTUELL:
IUK Andrea Wolf
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Veranstaltung: Wir gedenken Andrea Wolf (Ronahî) und allen MärtyrerInnen des revolutionären Kampfes in Kurdistan.
23.10.2011 Veranstaltung in München zum 13. Jahrestag der Ermordung
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Herz in Stein.
SZ 19.09.2011
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Taş içinde Yürek
13 yıl önce Solcu aktivist Andrea Wolf Kürdistan dağlarında öldü. Türk ordusu bugün dahi arkadaşlarını mezarına bırakmıyor.
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Übergabe der Anklageschrift im Fall Andera Wolf am 16. Sept. 2011 bei der Staatsanwaltschaft Catak
Statement der IUK Andrea Wolf in Van
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Andrea Wolf and her comrades demand justice
Mass grave was discovered in Çatak by the Human Rights Association in the spring of 2011
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Videos von der Pressekonferenz 15.09.2011 in Van/Kurdistan
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Suche nach einer deutschen PKK-Kämpferin
Aktivisten fordern von Türkei Aufklärung über das Schicksal von Andrea Wolf
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TERTYP KOMYTESYNE,
Eren Keskin, 23.08.2011
-
An das durchführende Komitee,
Eren Keskin, 23.08.2011 "Menschenrechts-Delegation"
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invitation to Press Conference on Wednesday, 14th Sept 2011 at 13.15 o' clock in IHD Istanbul
INTERNATIONAL HUMAN RIGHTS DELEGATION TO TURKEY
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Statement von Konstantin Wecker
"Die Politik des Krieges und der Massaker darf nicht ungestraft bleiben..."
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Statement von Martin Löwenberg
Rede bei der Demonstration am Antikriegstag am 1. September in München
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Internationale Menschenrechtsdelegation besucht Massengräber bei Catak in der Region Van
und fordert Aufklärung des am 23. Oktober 1998 von der türkischen Armee verübten Massakers sowie die Bestrafung aller Täter
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International Delegation visits mass grave near Çatak in the Van region
and demands clarification of the massacre perpetrated by the Turkish army on 23rd October 1998 and that the offenders must to be brought to justice
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Martin Löwenberg’in Basın açıklaması ve
Rede bei der Demonstration am Antikriegstag am 1. September in München
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Statement von Konstantin Wecker
"Savaş ve katliam politikası cezasız kalmamalı."
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»Die Kriegsmaschine lahmlegen«
Junge Welt 01.09.2011
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Internationale Delegation zur Aufklärung von Kriegsverbrechen und Anklage der Täter in der Türkei
Erklärung von CENI, ISKU, AZADI, MAF-DAD
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Was passierte 1998 in der Türkei - Andrea Wolf
TURKISHPRESS zu den aktuellen Berichten zur Delegation
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Wie starb Andrea Wolf?
Türkischer Offizier soll deutsche Kurdenaktivistin ermordet haben
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